Review

"Der Feind in meinem Mann" ist ein wirklich gut gelungener Psychothriller, der sich vor ähnlich ausgerichteten Genreproduktionen in keinster Weise zu verstecken braucht, im Gegenteil.
Obwohl die Handlung abgesehen von einer kurzen Rückblende zu Beginn des Filmes, lediglich von zwei Personen beherrscht wird, ist den ganzen Film über ein deutlicher Spannungsbogen zu verzeichnen, so dass es wirklich nie langweilig wird.
Die Hauptdarstellerin, die vielen von uns vor allem aus "American Pie 1 +2" bekannt sein dürfte, spielt sehr überzeugend. Man kann richtig mit ihr mitfühlen. Vor allem weil sie nicht dumm ist und durchaus schlaue Fluchtpläne entwickelt, wirkt ihre Rolle sehr realistisch.
Der männliche Gegenpart wirkt sehr bedrohlich und man kann es, wie die Protagonistin, kaum erwarten dieser Hölle zu entkommen.
Schon am Anfang als sie in dieses entlegene Waldgebiet (die Insel mitten in einem See) fahren, wo sogleich das Handy nicht funktioniert, kündigt sich der baldige Terror an. Als der Ehemann sich dann weigert, die Insel wieder zu verlassen, ist die Eskalation sehr nahe.
Alles in allem ein ordentlicher Psychothriller, mit geschickten Schnitten (der Ehemann zielt mit dem Gewehr auf ein Reh, es ist aber zunächst so geschnitten, dass es so wirkt, als würde er auf seine im Wasser stehende Frau ziehlen) und gutem Spannungsbogen. Sehenswert.

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