Kurz zur Story:
Mannaja ist Kopfgeldjäger und fängt die bösen Buben. Er benutzt dazu gerne sein Beil. Er reitet in eine Stadt um ein Kopfgeld zu kassieren. Er legt sich mit einer Bande an und bekommt es mit dem tyrannischen Herrscher der Stadt zu tun. Er bekämpft dessen Bande!
Der Plot kommt einem wirklich sehr bekannt vor und wurde natürlich auch schon in einigen Western benutzt. Trotzdem empfinde ich Mannaja nicht als wiederaufgewärmten Italo-Western. Ich finde er zeichnet sich schon durch einen gewissen eigenen Stil aus.
Es ist klar, dass er sich an Vorbildern des Regisseur Sergio Corbucci in gewisser Weise orientiert, aber trotzdem macht dieser Film großen Spaß.
Mannajas liebste Waffe ist sein Beil und dieses kommt auch das ein oder andere Mal zum Einsatz. Dann fliegen auch schonmal Hände ab. Da muss Mann schonmal grinsen, da sowas doch nun jeden Italo-Western Freund erfreut.
Auch die normalen Pistolen-/Gewehreinschusslöcher sind im Gegensatz zu manchen genreverwandten Filmen auch blutig gestaltet. Dies führt zu einer gewissen Härte und Realismus.
Italo-Western gelten generell als dreckiger und härter als die amerikanischen Verwandten. Was bei normalen Italo-Western als dreckig gilt, ist bei Mannaja schon beinahe reinlich. Dieser Film ist mit Abstand der dreckigste Western den ich je gesehen habe. Mannajas Prügelei in tiefem Schlamm ist da das beste Beispiel!
Naja, dieser Western macht definitiv Spaß. Was jedoch stört sind die teilweise schlechten Schauspieler und die grottige deutsche Synchronication. Ansonsten steht dem Sehvergnügen nichts entgegen.
Fazit: Solider Italo-Western mit wenigen schwächen. Garantiertes kurzweiliges Vergnügen (für Westernfans).
7/10 Punkten