Durch die Verklappung radioaktiven Abfalls der Universität ( ! ) vor einer amerikanischen Küste mutieren die Skelette mehrerer toter Seeleute zu Kiemenmonstern ( !! ) . Von nun an benötigen die Monster - wie könnte es auch anders sein - menschliches Blut um zu Überleben . Ausgerechnet bei einer ausgelassenen Strandparty junger Leute holen sie sich ihr erstes Opfer . Die Behörden stehen vor einem Rätsel und bald regiert der Terror in dem kleinen Städtchen , denn immer mehr Frauen und ein paar Männer fallen den Bestien in die Klauen ...
" The Horror of Party Beach " ist der naive ( und wohl finanziell geglückte ) Versuch die beliebten Beach-Party Filme der damaligen Zeit mit den allseits beliebten Monster Filmen a la " Der Schrecken vom Amazonas " zu kreuzen .
Dementsprechend beginnt der Film am Strand mit einer ausgedehnten Tanzszene . Da gibt es mehrere komplett gespielte Songs einer unbekannten Band , eine Balgerei der normalen Teenies mit Motorradrockern der gemäßigteren Sorte , sowie das erste Auftauchen des Monsters , das aussieht wie die Karnevalsversion des eben erwähnten Schreckens vom Amazonas , dem aus unbekannten Gründen Hotdog Würstchen aus dem Maul quellen .
Glücklicherweise bleibt der Film nicht die ganze Zeit über bei der Party , sondern fällt dann zurück in " normale " Monsterfilmgefilde - nächtliche Überfälle auf wahllose Personen . So werden drei Frauen bei einer Autopanne ebenso geschnappt wie es den Überfall auf eine Pyjamaparty von 20 jungen Frauen ( sind die nicht schon etwas zu alt dafür ? ) gibt .
Zu viel Spannung sollte man dennoch nicht erwarten .
Wie auch im später entstandenen Slasher Genre , werden auch hier immer wieder Personen nur wenige Minuten eingeführt , damit die Monster sich dann eben jene schnappen können . Klar , dass man dann mit den Opfern nicht gerade mitfiebert , zumal auch die Angriffe stets nur sehr kurz und dabei unübersichtlich gefilmt sind und so manchmal kaum zu erkennen ist , was eigentlich passiert . Wobei die Monster natürlich ( mal wieder ) , trotz ihrer Langsamkeit , die selbst frühen Zombies an den Nerven zerren würde , jedes Opfer erwischen , weil sich ( ebenfalls mal wieder ) keines der Opfer bemüht vor den langsam wackelnden Dingern wegzurennen . So können zwei Monster mal eben eine 20 köpfige Pyjamaparty komplett auslöschen ( im Off ) , ohne dass mal eines der Mädchen entkommen könnte oder dieses auch nur versuchen würde .
Daher wirkt der Film dann auch eher wie ein Produkt aus den 1950er , denn aus den 1960er Jahren . Denn selbstverständlich ist der Wissenschaftler , der ein Mittel gegen die Monster findet , auch noch der Vater der Frau des Liebespaares , dass irgendwie im Mittelpunkt der Geschichte steht - und welches irritierenderweise von einem echten ( ! ) Geschwisterpaar gespielt wird . Fehlte nur noch die Mitwirkung des Militärs um die Imitation eines 1950er Jahre Invasions- / Monsterfilms komplett zu machen .
Fazit : Professioneller , als ich dachte , gemachtes B-Movie , das aber schon mit seinem Monsterdesign für Erheiterung sorgt . Fans von schwarz/weiß Monster Horror können sich den Film schon aus Kuriositätsgründen ein mal geben . Ein echter Klassiker ist es aber nicht geworden und auch kein echter Horror of Party Beach ...