Der dritte Aufguss der „Eis am Stiel“-Reihe fällt gegenüber den Vorgängern qualitativ weiter ab, dürfte der Zielgruppe aber immer noch relativ gut gefallen. Die Besetzung samt Schauplätzen (Partys, Strand, Klassenzimmer) blieb quasi unverändert, was den Wiedererkennungsfaktor verstärkt. Leider machen sich deshalb vor allem in der ersten halben Stunde Abnutzungserscheinungen bemerkbar, dreimal das Gleiche ist halt einfach zweimal zu viel, denn die Storyline folgt exakt dem Vorbild der ersten beiden Teile.
Frischer Wind kommt in Form von Sibylle Rauch in die Reihe, die man vielleicht schon eher hätte auftreten lassen sollen. Sie muss hier als fleischgewordener Männertraum zwar kein Wort sagen und erst Recht nicht schauspielern, sorgt aber für die witzigsten Situationen (Stichwort: Steckenbleiben!) und ist für alle Teenager Grund genug zum einschalten.
Schon klar, dass man sämtliche Ansprüche in bodenlose Tiefen schrauben muss, denn eine solche Nummernrevue an (meist schlechten) Gags bekommt man nicht oft zu sehen. Trotzdem absolut kurzweilig, gerade weil auf jegliche Intelligenz pfeifend. Und der 50’s Soundtrack bleibt weiterhin absolute Spitzenklasse.