Mit Die Fliege hatte Regisseur David Cronenberg im Jahre 1986 seinen Mainstream tauglichsten Film abgeliefert. Drei Jahre später lieferte Chris Walas, der sich vor allem als Maskenbildner einen Namen machen konnte, die obligatorische Fortsetzung ab, da der Erstling an den Kinokassen sehr erfolgreich abgeschnitten hatte.
Im Labor der Firma Bartok Inc. kommt Martin Brundle, der Sohn von Seth Brundle zur Welt. Seine Mutter Veronica Quaife stirbt bei der Geburt. Martin entwickelt sich extrem schnell und verfügt über eine enorme Intelligenz, doch er leidet unter den gefängnisähnlichen Bedingungen seiner Zwangsisolation. Die Firma Bartok hat früher Martins Vater Seth bei dessen Experimenten über die Teleportation unterstützt und versucht bislang erfolglos, die dafür entwickelte Technologie zu perfektionieren. Bei seinen nächtlichen Streifzügen durch das Labor freundet sich Martin mit einem Versuchshund an und muss später mit ansehen, wie dieser Hund bei einem Fehlversuch in ein deformiertes Monster verwandelt wird. Mit fünf Jahren ist Martin ein ausgewachsener Mann und arbeitet für Bartok. Er entdeckt seinen Hang zum weiblichen Geschlecht in Form seiner Kollegin Beth Logan. Zusammen vollenden sie das Werk von Martins Vater und machen den Teleporter funktionstüchtig.
Mit der Zeit beginnt Martin sich zu verändern und beim Durchstöbern alter Videoaufzeichnungen erfährt er vom Schicksal seines Vaters, der sich durch Verschmelzung mit einer Fliege in eine neue Lebensform verwandelt hat. Dieses Schicksal wartet auch auf Martin. Er entwickelt zwar eine Heilungsmethode, doch muss er dabei mit einem gesunden Organismus verschmelzen, welcher dann seinerseits den Gendefekt von Martin übernimmt....
Auch wenn Teil zwei von einem absoluten Rohkrepierer weit entfernt ist, erreicht er vor allem aufgrund seines Innovationslosen Drehbuches keinesfalls das Niveau des Cronenberg Filmes. So bleiben die Charaktere flach und austauschbar, trotz durchaus guter Leistung der Darsteller. Zudem lässt sich aufgrund der Charakter Zeichnung sehr schnell absehen, wer stirbt und überlebt, so das Die Fliege 2 nur ein solides Maß an Spannung aufbringen kann. Dies zeigt sich auch bei der Liebesgeschichte, welche nicht so packend und mitreißend ist wie im ersten Teil.
Immerhin steht die Fortsetzung in Sachen Ekel Effekten bzw harten dem Vorgänger nichts nach und packt sogar noch eine Schippe drauf.
So reicht es im ganzen für 5 Punkte, was Die Fliege 2 im ganzen zu einer soliden Fortsetzung macht.