"High Sky Mission" Kampf auf Leben und Tod. Ob in der Luft oder im tiefsten Dschungel, der Feind muss um jeden Preis besiegt werden. Ein amerikanischer Elitetrupp, unter dem stahlharten Colonel Cobra, kämpft gegen die gesamte japanische Armee. Sie sind 9 Mann, doch sie räumen alles aus dem Weg, denn sie sind nun mal am besten. Unerwartete Unterstützung erhalten sie aus den Reihen der Rebellen. Der Kampf tobt "Bruder gegen Bruder" und "Mann gegen Mann"... Die kampferprobten Soldaten um Colonel Cobra haben den Auftrag, General Nakamuras Hauptquartier auszuheben. Sie sollen mit diesem Todeskommando die Pläne der Japaner vereiteln.
Einer der wirklich hirnamputiertesten Kriegsfilme stellt sicher High Sky Mission dar, der völlig zurecht auf jeder Billigstgrabbeltheke zu finden und auch Stammgast in zahllosen Geiz ist geil Kompilationen ist. "Offiziell befinden wir uns auf den Philippinen, das im 2. Weltkrieg von den Japanern angegriffen wird. Die Amis schicken zur Sabotage und der Gewinnung einheimischer Rebellen eine Elitetruppe ins Land (die so elitär ist, das eine Mischung aus Laure und Hardy und der Olsen-Bande sowohl militärisch als auch intellektuell den Luschen locker überlegen wäre).
Ich versuche mal ein wenig zu ordnen. Wir haben hier als Parteien also den US-Haufen, die Japaner, dazu noch die philippinischen Regierungstruppen und dazu noch zwei Rebellenlager jeweils verteilt auf eine der Kriegsparteien. Irgendwer kämpft dabei ständig gegen irgendwen (Action ist hier zumindest großgeschrieben, darüber kann man nicht meckern), aber wer jetzt dann immer zu welcher Partei gehört, bleibt meist im Unklaren. Ehrlich man steigt da nicht durch. Dazu kommt das hier wohl mehrere Filme zusammengeschnitten wurden und viele der Schießereien im Dunkeln stattfinden. Mitfiebern ist zwecklos, man weiß ja nicht mit wem.
Gekämpft wird zwar oft und lang, aber die Choreographie läßt doch stark zu wünschen übrig. Wildes Ballern ist angesagt, irgendwo wird schon jemand umfallen, was so nach dem gefühlten hundertsten Mal auch dem hartgesottensten Fan langweilig werden dürfte. Man könnte jetzt zwar doll schwelgen, das hier Brücken gesprengt, Flugzeuge vom Himmel geschossen, Panzer zermörsert und generell der Krieg im Pazifik entschieden werden, aber in Wirklichkeit wirkt das so lächerlich und stümperhaft zusammeneditiert, das man fast lachen möchte. Dazu passen auch die Aufnahmen eines Hubschrauberangriffs (in WWII, ist klar), Ureinwohner aus dem Neandertal und dem Anführer der dümmlichen Sondertruppe mit Lederjacke, Sonnenbrille und Gel im Haar.
Trotz der wirklich nur ganz grob skizzierten Handlung, schlechter Darsteller und eigentlich dem Versagen auf allen Gebieten ist aber High Sky Mission eins mit Sicherheit nicht, nämlich langweilig. Irgendwas passiert eigentlich immer und sei es noch so bescheuert. Zumindest das rettet den Film vor der verdienten Niedrigstpunkzahl.
3/10