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Gute zehn Jahre sind seit dem ersten Teil vergangen, aber die Pubertät von Johnny, Benny und Bobby hält weiterhin an: Kaum sind Johnnys Eltern im Urlaub, wird das Haus zur Party-Area umfunktioniert und das Cabriolet zu Schrott gefahren. Um das für die Reparatur notwendige Geld aufzutreiben, heuern die drei Kumpels kurzerhand in einem Hotel als Aushilfen an.

Was dort alles so passiert, ist natürlich keine große Überraschung. Benny findet eine alte Liebe wieder, die aber einem reichen Finanzhai versprochen ist (Hallo, Teil 6!), Bobby legt ein Mädchen nach dem anderen flach, und Johnny lässt kein Fettnäpfchen aus. Zotiger Humor durchzieht den ganzen Film, der dank des Mitspielens von Jonathan Sagall immerhin wieder Atmosphärepunkte einheimsen kann. Ansonsten sorgen die billigen Klamaukeinlagen höchstens noch für ein müdes Grinsen. Alleine daran, wie oft hier jemand bekleidet in den Hotelpool fällt, erkennt man die Einfältigkeit der Autoren, was die Slapsticknummern angeht.

Die Damen der Schöpfung sind übrigens größtenteils wunderhübsch anzusehen (v.a. Hotel-Nymphe Patty und auch Sandy, die man schon aus „Hasenjagd“ kennt); da trifft es sich gut, dass der siebte Teil der bis dato wohl freizügigste der Reihe ist und die Mädels blank ziehen, wo es nur geht. Patty läuft fast nur nackt auf der Anlage herum, und wie naiv sich Sandy bereitwillig wieder mit Benny in die Kiste legt, entlockt einem dann fast ein größeres Lachen, als der gewollte Klamauk. Da kann man sich natürlich auch tierisch aufregen, wenn man denn möchte. Aber wer mit den Gepflogenheiten der Reihe vertraut ist, und die Protagonisten inzwischen in sein Herz geschlossen hat, wird über die gewaltigen Unzulänglichkeiten von „Eis am Stiel 7“ eher hinwegsehen und stattdessen lieber wieder zum beschwingten Soundtrack mitwippen. Objektiv betrachtet war die Luft aus der Franchise ja eh schon längst raus, aber im Vergleich zum schwachen sechsten Teil war das hier sogar wieder ein kleiner Schritt nach oben.

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