Nachdem er wieder mal über die Stränge geschlagen hat, wird der draufgängerische Commander Cliff McLane (Dietmar Schönherr) samt seiner Orion-Crew für drei Jahre in den Patrouillendienst strafversetzt. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, sitzt ihm dabei mit Tamara Jagellovsk (Eva Pflug) auch noch eine Aufpasserin vom Galaktischen Sicherheitsdienst im Nacken, die sicherstellen soll, dass er streng nach Vorschrift agiert. Aber als die mysteriösen "Frogs" zu einer Invasion ansetzen, ist sein Draufgängertum doch wieder gefragt.
Für den "Rücksturz ins Kino" hat man die mehrstündige TV-Serie zu einem 90minütigen Spielfilm komprimiert. Entsprechend sprunghaft ist die Handlung, die zwischendurch von der "Sternenschau" unterbrochen wird, wo die Nachrichtensprecherin (Elke Heidenreich) wichtige Neuigkeiten verkündet, wie z. B. den Hype um den neuen Gesellschaftstanz Galyxo. Das Verhältnis zwischen McLane & Jagellovsk ist erst eisig, taut aber recht rasch auf, bis es gar zu knistern beginnt.
Knuffige Spezialeffekte, ein sehr einfallsreiches Set-Design, sympathische Protagonisten, fiese Aliens (die man nie zu Gesicht bekommt, deren (hüpfende) Raumschiffe jedoch frappant simplen Papierfliegern ähneln), gefährliche Waffen (die nie benutzt werden), ein cooler Schwarzweiß-Look, ein lässiges musikalisches Hauptthema, viel naiver Charme & eine ordentliche Packung Nostalgie, das macht auch im (Heim-)Kino in der klassischen Spielfilmlänge Laune. Und nicht vergessen: Alles wird galaktisch gut.