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Ridley Scott präsentiert mit „Black Rain“einen Copthriller,der dem Zuschauer den eiskalten Sprung in die japanische Kultur auftischt,dabei aber relativ authentisch inszeniert und zudem ein Werk mit beeindruckenden Bildern abliefert.

Die Cops Nick und Charlie fangen Sato,ein Mitglied der japanischen Yakuza.Als sie ihn in Osaka ausliefern wollen,fallen sie auf falsche Polizisten herein.Gemeinsam mit dem japanischen Kollegen Matsumoto nehmen sie den Kampf gegen die japanische Mafia auf.

Ein intensiver und fesselnder Streifen,der vor allem durch gelungene Atmosphäre und tolle Darstellerleistungen punkten kann.
Michael Douglas ist wie immer überzeugend in der Rolle des zynischen Verlierers und kann mit frechen Sprüchen für einige Schmunzler sorgen.Andy Garcia spielt ordentlich,aber Yusaku Matsuda als Bösewicht Sato spielt alle an die Wand.
Kate Capshaw hingegen kann als weiblicher Part bei Leibe keinen Erotikpunkt erringen.Ken Takakura als Matsumoto wiederum einen Sympathiepunkt.

Der Eintritt in die asiatische Kultur erweist sich als recht kompliziert,denn Welten von Mentalitäten prallen aufeinander.Die düstere und schmutzige Atmosphäre wurde gekonnt in Szene gesetzt und bietet neben einigen Schmankerln(„Baby,it´s allright“)auch knallharte Action,die nur leider etwas zu wenig zum Einsatz kommt.
Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle den fantastischen Score von Hans Zimmer,der hervorragend ausgearbeitet wurde und die Atmosphäre perfekt untermalt.

Knallhart,spannend und mitreißend.Einer von Ridley Scotts besten Filmen.
9 von 10 Punkten

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