I.Q. ist eine wahrhaftig harmlose Komödie, die ihre gesamte Besonderheit aus der Anwesenheit Walter Matthaus alias Albert Einstein bezieht, der mit Hilfe seiner Kollegen den tumben Verehrer seiner hochintelligenten Tochter als kleines Genie ausgibt.
Dabei können weder Meg Ryan, noch Tim Robbins als die Liebenden wirklich glänzen, da Robbins nur den Hudsucker-Naivling in der Form eines aufrechten Automechanikers und Ryan ihre berühmte Sally wieder aufleben lassen. Wirklich Leben kommt nur selten in diesen biederen Film, der mit seinem berühmten Vorbild lebt und stirbt.
Ein Kompliment allerdings an Matthau, dem das Vergnügen nun wirklich aus allen Körperöffnungen strahlt, obwohl er eigentlich mit seinen drei gebildeten bejahrten Kollegen nur eine Nebenrolle spielt, bzw. den Motor der Ereignisse mimt.
Besonderen Reiz hat allerhöchstens der Charme, den die Geschichte ausstrahlt, indem sie die Atmosphäre der 50er perfekt einfängt. Selbst Stephen Fry als Ryans dröger englischer Verlobter wird hier meist verschenkt, beweist aber einige Skurilität, die dem Gesamteindruck gut tut.
Ein beschaulicher Film, wie geschaffen für einen ruhigen Abend, an dem man sich in der Gewißheit sonnen will, daß das Happy-End vorprogrammiert ist. Und selbstverständlich für einige schöne (softe) Lacher ist der Film wie geschaffen. (7/10)