Der achtzehnjährige Michael zieht mit seiner Familie, seiner Mutter und seinem Bruder, zusammen in eine neue Stadt. Er fühlt sich fremd dort und versucht Anschluß zu finden. Dieses führt ihn in die Reihen einer Motorradgang, zu der nicht zuletzt die schöne Star gehört. Was der Junge nicht ahnt ist, dass er sich mitten unter Vampiren befindet. Noch bevor der Teenager begreift, in welcher Gefahr er ist beginnt auch er selbst sich bereits in einen Vampir zu verwandeln. Mit der Hilfe seines Bruders und der Möchtegern Zweimannarmee seiner Freunde, der Frog-Brothers, versucht Michael sich und Star vor dem Schicksal des Untodes zu retten. ...
Lost Boys besticht durch seine dichte Atmosphäre. Joel Schumacher verstand es, das Vampirgenre perfekt in die Neuzeit der Achtzigerjahre einzufügen. Dabei waren ihm nicht unerheblich die extrem guten Leistungen seiner jungen Schauspieler dienlich. Neben Alex Winter (Bill & Ted's excellent adventure) und einigen unbekannten, aber gut gecasteten Gesichtern ist der Star des Films eindeutig Kiefer Sutherland. Er glänzt in diesem Film in der Rolle seines Lebens, der des Vampiregangleaders den er, mit überheblicher Arroganz und einer Prise Wahnsinn gespielt, perfekt in Szene setzt. Lost Boys ist kein Film der besonderen Anspruch stellt. Er will einfach unterhalten. Und das tut er mit seiner gekonnten Mischung aus Horror- und Comedyelementen hervorragend, was seinen Kultstatus mehr als rechtfertigt. Der geniale Soundtrack tat sein Übriges dazu, um diesen Film zu einem generationenübergreifenden Highlight der Filmgeschichte zu machen.