Review

Etwas mehr Raffinesse hätte ich Hape Kerkeling schon zugetraut. Der beliebte Entertainer kann mit „Samba in Mettmann“ wahrlich nicht punkten, auch wenn seine Erscheinung stellenweise noch das Schlimmste verhindern kann. Das Resultat ist eine altbackene Komödie auf dem Niveau einer Karnevalsrede.

Kerkeling spielt Olaf, der gemeinsam mit Vater Sky Dumont die Reinigungsfirma „Fleck weg“ betreibt. Eigentlich will Olaf ja in drei Monaten Alexandra Neldel heiraten, doch bis dahin ist sexueller Verzicht angesagt, was auf eine harte Probe gestellt wird, als eines Abends drei Brasilianerinnen auftauchen, die bei Olaf Unterschlupf suchen.

Harmloser hätte das Ergebnis kaum ausfallen können. Die Story ist schon seit den typischen Heinz Erhardt Filmen ein angestaubter Hut und die Gags sind teilweise noch älter. Nur Hape Kerkeling kann mit seiner typisch westfälischen Ausdrucksweise ein paar Schmunzler verbuchen. Ansonsten wird kein Klischee ausgelassen und ein platter Gag folgt dem nächsten.
Selbst die Möglichkeit, durch die feurige Jana Ina ein wenig Erotik ins Spiel zu bringen, wird gänzlich vergeigt. Bloß keine Ecken und Kanten entstehen lassen und ohne große Überraschungen auf ein Happy End zusteuern, bei dem jeder Protagonist seinen Traumpartner findet.

Ohne Hape Kerkeling wär´s eine glatte 1 geworden…
3 von 10 Punkten

Details
Ähnliche Filme