6
Dieser rüde Streifzug durch das Eastern-Genre bzw. dessen fragwürdige Verlegung in den Westen ist einer der Streifen schlechthin, auf denen der legendäre Ruf der einstmaligen kleinen Film Company Cannon basiert. Franco Nero als Held fällt natürlich in die Kategorie White Washing. Zwar hat der alternde Star aus den Spaghettiwestern körperlich die Kicks und Kampftechniken nicht drauf, weswegen er in den Actionszenen offensichtlich oft gedoubelt wird, doch als rauer Einzelkämpfer und Rächer der Unterdrückten macht er dann wieder eine gute Figur, weil er diese Rolle ja schon als Django verkörperte. All das Rumgefuchtel mit Wurfsternen, Nunchaku und Saigabeln löste speziell in den USA einen Ninja-Boom in den 1980ern aus, der dann aber vor allem im B-Movie-Bereich und Kindercartoons (G.I. JOE) wüten sollte. DIE KILLER-MASCHINE ist naiver, sympathischer Trash aus einfacheren Filmtagen.
5
Ziemlich langweiliges Ninja-Gekloppe ohne Innovationen und Spannung. Wie so fot dient die Story nur als Aufhänger für eine endlose Latte an Kämpfen, die zwar teils recht brutal aber letztlich auch nicht besodners ansprechend sind. Die Darsteller bewegen sich, dem Film angemessen, im Mittelmaß der Schauspielkunst, so daß ich den Film nur Ninja-Komplettisten empfehlen kann. Alle anderen sollten lieber Dudikoff frönen