Nachdem der unberechenbare Restaurantangestellte Kai (Anthony Wong Chau-Sang) sich mit einem kleinen Massaker aus einer brenzligen Bettgeschichte gerettet hat, flieht er nach Südafrika und taucht dort unter. Als er eine Ureinwohnerin vergewaltigt, infiziert er sich mit dem Ebola-Virus und wird zum tödlichen Träger…
Regisseur Herman Yau versucht, die Bedrohung, die von Kai ausgeht, zu maximieren, indem er seinen Protagonisten als unkalkulierbaren Gewaltverbrecher und Sexualstraftäter, der noch dazu selbst immun gegen das Virus ist, quer durch Johannesburg und später Hongkong schickt. Doch die Handlung zerfällt in eine wahllose Abfolge fataler Pannen und Verwicklungen, die eine Welle der Infizierungen nach sich zieht, ohne dass die wirren Zufälle sich zu einem glaubwürdigen Katastrophenszenario verdichten könnten. Dem wüsten Durcheinander versucht Yau mit makaberem Humor Herr zu werden, doch wirkt der Film dadurch nur umso launischer und richtungsloser. Neben dem undurchdachten Drehbuch enttäuschen zudem die überspannte und obendrein holprige Inszenierung, der überzogene Schauspielstil und einige schwach nachsynchronisierte Sequenzen.