Extrem und verstörend!
Cat 3 ist die härteste Alterseinstufung in Hongkong China und ist ungefähr gleichzusetzen mit dem deutschen schweren Spio/JK Siegel und einer Indizierung oder eines amerikanischen X- Rating.
Dieses Cat 3 Team inszinierte und vertrat die härtesten Asiafilme unterschiedlichen Genres, die zum allergrössten Teil perverse Sexszenen und absolut grausame Gewaltszenen enthielten, die für eine menschliche, sensible Seele einfach unerträglich wären und somit zumindestens im deutschen Raum der Zensur knallhart, aber auch zu Recht zum Opfer fielen.
So auch Ebola Syndrome, das sich um den gestörten Kai dreht, der im Wahn seine Geliebte und deren eifersüchtigen Ehemann tötet, der beide inflagranti erwischt. Kai flieht vor dem Gesetz nach Südafrika und setzt sich als Aushilfskoch ab. Doch sein krankes, von Sexwahn getriebenes Leben geht weiter und er vergewaltigt eine Eingeborene, ohne zu wissen, dass diese das lebensgefährliche und hochansteckende Ebolavirus in sich trägt. Kai bleibt immun und resistent und verbreitet das Virus im ganzen Lande, nachdem er seinen Chef und dessen Frau getötet und zu Burgern verarbeitet hat und an begeisterte Kunden verkauft.
Er kehrt zurück nach Hongkong und das tödliche Grauen nimmt seinen unaufhaltsamen Lauf. Der Polizei bleibt wenig Zeit, Kai aufzuhalten.
"Ebola Syndrome" gehört für mich zu den absolut krankesten und perversesten Film aller Zeiten. Reiner Sicko für Freunde von knallharten Storys und extrem verstörender Gewaltdarstellung.
Der Horrorschocker aus Asien geizt nicht mit ekelhaften Momenten und reizt das gestörte Individuum Mensch in seiner vollen Breite aus.
Wer denkt, es handelt sich dabei um einen stumpfen und dummen Splatterfilm ohne Sinn und Verstand, der liegt total falsch. "Ebola Syndrome" reift eine interessante und aktuelle Thematik aus und verpackt diese in ein spannendes Psycho- Splattercrime. Eine ungewöhnliche aber harte Mischung, die es in sich hat und nichts für zartbesaitete Gemüter zu empfehlen ist und auch Moralaposteln sehr sauer aufstossen lässt.
Dreckige Vergewaltigungen (die ich nicht toleriere; Anm. Classic Videomaster), supereklige, kannibalistische Ideen und grausame Gewalt- und Verstümmelungsszenarien, mit dem schauderhaften Hintergrund einer Virusepedemie; das alles zusammen ergibt einen Hardcorehorrorbrei, den ich, ich wiederhole mich noch einmal, nur starken Nerven und Mägen ab 18 empfehlen werde.
Fazit:Hammerharter Sickoschocker, der nicht nur anekelt, sondern auf seine Weise fasziniert, interessiert und intelligent ist, aber gleichzeitig auch abstösst.