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Schlechte Darsteller, schlechtes Drehbuch, schlechter Ton: FROM THE DRAIN von David Cronenberg stellt in mancher Hinsicht eher einen Rückschritt dar nach dessen Debüt-Shortie TRANSFER als etwa eine Weiterentwicklung. Die Nummer mit den beiden Herren in der Badewanne hätte man auch nicht auf 12 Minuten auswalzen müssen, da hätten mit dem geringen Inhalt auch maximal 5 gereicht. Angeblich soll hier eine kindliche Urangst, nämlich die vor dem In-den-Abfluss-Gesaugtwerden nach dem Baden aufgegriffen werden, die mir ehrlich gesagt vollkommen fremd ist, aber die Umsetzung weiß eh nichts mit dieser Prämisse anzufangen und vergeigt jegliches Potential komplett. Das war wohl nix. Aber der Regisseur blieb dran, denn Übung macht den Cronenberg.

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