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Johnny Valleri findet nach dem Studium keine passende Stelle und nimmt widerwillig einen Job als Detektiv an. Dabei wird er auf einen mysteriösen Fall angesetzt: Er soll den geheimnisvollen Mörder mehrerer Leute entlarven. Ihm schmeckt die ganze Sache nicht so recht, doch er ist fest entschlossen, sie durchzustehen. Sein Studium hat ihn jedoch nicht auf die harte Realität und die Risiken dieses Jobs vorbereiten, so dass Johnny immer wieder in gefährliche Situationen gerät. Zäh kämpft er sich durch den Dschungel von brutaler Gewalt, Verbrechen und Korruption. Er lernt das Leben in der Grosstadt in seiner ganzen Härte kennen und muss viel lernen, um zu überleben.
Manchmal gibt es einen guten Grund warum man von einem Film oder jedem seiner Beteiligten niemals auch nur ein Sterbenswörtchen gehört hat. Zu dieser Kategorie gehört definitiv auch Killing in Action (schon mal ein stupider Name an sich, allerdings ist der Alternativtitel Kommando Wüstenfüchse noch viel blöder, da weder ein Militärkommando, noch ein Wüste und geschweige denn Menschen vorkommen, die man als Füchse bezeichnen könnte). Von einem erwähnenswerten Budget kann hier ebnefalls keine Rede sein, was sich natürlich dann auch im bestenfalls semiprofessionellen Look wiederspiegelt. Kostenintensive Sets oder Szenen finden nicht statt und auch Kamera und Ton Niveau erreichen maximal Second Hand Qualität.
Der Film beginnt dann mit einer äußerst lahmen Teaser Sequenz, die vermutlich interessanter wäre, wenn man sie im Volldunkeln erkennen würde und der Zuschauer auch nur einen blassen Schimmer hätte, was da überhaupt vor sich geht. Diese beiden Punkte ziehen sich aber über die gesamte Laufzeit, der Nachtfilter ist wohl aus technischen Gründen ausgefallen und die Story wird dermaßen verworren vorangetrieben, das da echte Probleme aufkommen, was die Leutz auf dem Bildschirm wo und warum eigentlich treiben. Regie und Kamera kann man jedenfalls getrost vergessen. Gleiches gilt auch für die blassen Darsteller aus der talentbefreiten Zone, es nimmt jedenfalls kein Wunder, das von den Beteiligten keiner etwas hatte, das man auch nur ansatzweise als eine Karriere bezeichnen könnte. Zudem weiß der Film auch selber nicht was er eigentlich darstellen will, ein wenig Thriller, ein wenig Krimi und sehr viel Familienkonflikte die es zu überwinden gilt, wobei keines der Puzzlestücke zu überzeugen vermag und das Endergebnis dementsprechend mit tödlicher Präzision eine wunderbare Aura der Langeweile verbreitet. Selbst ein potentiell interessantes Set wie auf dem verlassenen und halbverfallenem Rummelplatz, wird nur für eine müde Kurzactionsequenz mißbraucht.
Sorry, aber wer es für eine gute Idee hielt, so einen Tinnef zu veröffentlichen (egal ob als Produzent oder deutscher Publisher), gehört für ewig aus der Filmbranche verbannt. Killing in Action versagt in allen Gesichtspunkten und ist maximal als origineller Glasuntersatz brauchbar. Der einzige Punkt der mich zum grinsen brachte, war der permanente Daueralkoholkonsum aller Schauspieler, was die alles wegpicheln geht schon fast als Flatratesaufen durch. Der Hauptdarsteller allein haut onscreen von Wein, Bier, Schampus bis hin zu Scotch alles weg und auch die Nebendarsteller stehen in nichts nach. Ich hätte nicht übel Lust eine konkrete Aufzählung zu machen, allerdings müßte ich mir den Streifen dann nochmal anschauen und soweit geht die Liebe dann doch nicht.
1/10

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