4
Sieben kämpfende Kung-Fu-Kids, ein Diamant und eine Handvoll Gangster sind die Grundzutaten in diesem Kinderfilm. Angereichert wird das gaglastige Treiben durch einen Slapstick-Humor auf Kasperletheater-Niveau, allerdings ohne dessen Suspense. Die albernen Witzeleien sind reichlich blöd und für einen Erwachsenen eher schwierig. Die Story ist der hohen Gagdichte untergeordnet und verkommt zu Nebensache wobei auch die Kämpfe eher sporadisch vorkommen. Leider sind die auch oft merklich verschnellert worden. Generell ist die Choreografie akzeptabel, es gelingt allerdings nie glaubwürdig darzustellen, dass die Kids Erwachsene verprügeln. Im Finale taucht auch noch der coole Eugene Thomas (NINJA CONDORS (1987), NINJA U.S.A. (1985),NINJA FORCE (1984)) auf und muss sich ein paar rassistische Sprüche von den Kids drücken lassen. Allerdings sind auch seine Kampfszenen bescheiden. Kurzweilig, blöd, kindisch und in den Kampfszenen nicht überzeugend.
6
Inhalt: Sieben chinesische Kids, die alle sehr kampfsportbegeistert sind, erwarten Ihren neuen Lehrmeister aus Amerika. Kaum im Hotel angekommen, geht es drunter und drüber. Die "Lucky Seven" stellen das Restaurant auf den Kopf und werden in einen Diamantendiebstahl verwickelt. Den Freunden gelingt es den Diamanten zu bekommen und nun werden sie von den Gaunern gnadenlos gejagt.... Fazit: Dies ist einer der vielen Eastern, bei denen es um kämpfende Kids geht, die in den 80ern entstanden sind. Größtenteils sind diese Machwerke ja keine Offenbahrungen, aber dieses hier gehört definitiv zu den besseren. Allein schon durch die deutsche Synchro sind einige Lacher garantiert. Die Kämpfe sind teils logisch etwas albern, wenn Erwachsene von den Kids reihenweise aufs Maul bekommen, aber gerade deshalb sind sie ja so unterhaltsam. Die 16er Freigabe ist allerdings ein schlechter Scherz. Persönliche Wertung: 6/10