4
Eine weitere missglückte Steven King Verfilmung. Das Buch hat mich wirklich berührt, was ich vom Film nicht behaupten kann. Kathy Bates hat die Rolle der Dolores wohl nur deshalb bekommen, weil sie bereits King-erprobt war, sprich: in MISERY so glänzte. Als geistesgestörte Krankenschwester mit Tobsuchtsanfällen konnte sie auftrumpfen, doch als misshandelte Ehefrau, die ihren Peinigergatten loswerden möchte, bleibt sie überraschend farblos. Ihre Verpflichtung erscheint vor allem in jenen Szenen fragwürdig, die in der Vergangenheit spielen, denn da ist sie viel älter als der Darsteller ihres Ehemanns; Zumindest in diesen Momenten hätte man ruhig eine jüngere Kollegin für sie einwechseln können. Und rückte der Roman aufgrund der makaberen Beschreibungen und der immensen Spannung beim Gattenmord bisweilen fast schon wieder in die Nähe des Horrorgenres, so ist die Filmumsetzung nur ein fades Drama unter vielen.
9
Dolores ist kein typischer Stephen King, den in der Regel erwartet man von ihm Horror oder doch zumindest Übernatürliches. Das gibt es hier nicht. Und doch kommt, wenn man sich die Lebensgeschichte der Dolores Claiborne ansieht, einem alles wie alltäglicher Horror vor. Den das ist genau das was diese Frau durchmacht.Kathy Bates (Dolores) und Jennifer Jason Leigh (Selena) spielen ihre Hauptrollen hervorragend und eindringlich. Regisseur Tayler Hackford schafft mit den farblich stark zur Gegenwart abweichenden Rückblendungen eine unheimliche Atmosphäre und setzt diese gekonnt in Szene. Eine starke King-Verfilmung, die nur durch den Unterschied zum Buch von mir einen Punkt Abzug bekommt, also 9/10 Punkten.
6
Also erstmal dickes Lob an Kathy Bates , welche hier wirklich überzeugend die Rolle der Dolores Claimore spielte! Ich kann zu diesem Film nicht viel sagen, da er aus viel Dialogen besteht. Aber die Schauspieler , vorallem Kathy Bates, sind sehr emphelenswert. Da ich das Buch von Stephen King leider nicht gelesen hab, weiss ich nicht wie der Film sich an das Buch hält. Ganz Netter Film 6/10