Haarsträubende Pro-Kriegs-Propaganda
Patrick Swayze, drei Jahre später als verschwitzter Gigolo in Dirty Dancing zu sehen, ist hier noch ein halbes Kind und wettert, zusammen mit späteren B-Stars wie C. Thomas Howell, gegen die bösen Russen. Schon heftig, dass beim Verfassen des Skripts, bei den Vorbereitungen oder spätestens beim Dreh von DIE ROTE FLUT niemandem aufgefallen ist, dass der Stoff faschistoide Züge par Exemple aufweist.
Es ist ein wahres Unding, als welch dumm-brutale Kriegsgegner die Russen gezeigt werden. So ungefähr stelle ich mir vor, wie Hitler damals seine Kriegsfeinde (also eigentlich alle Nicht-Deutschen) gesehen hat.
Ohne lange Vorgeschichte lässt man die böse, rote Armee auf der Spielwiese einer amerikanischen High-School landen - natürlich fallen die ersten Opfer und Swayze & Co. müssen schnell reagieren und gegen den stereotyp-bösen Feind antreten. Danach werden nur noch Klischees bedient und lahme B-Action geboten.
Sicherlich kann DIE ROTE FLUT von Zeit zu Zeit halbwegs unterhalten, aber das ist einfach nicht genug, da einen viel zu oft störende Voruteile den Kopf schütteln lassen. Sicherlich für viele Menschen Kult, aber für sich genommen nur haarsträubende Militärpropaganda! TÖTET DEN FEIND!!!