Review

Die Rockband „Triton“ mietet ein abgelegenes Haus auf dem Land, um neue Songs zu schreiben. Was niemand weiß: vor einiger Zeit kam in dem Haus eine Familie durch eine dämonische Macht ums Leben.

Wenn Beelzebub mit Seesternen wirft. Geschrieben, produziert und mit Musik von Jon Mikl Thor, der auch gleich die Hauptrolle des Sängers der Band übernahm. Dabei ist er von einer Laienspieltruppe umgeben, die ziemlich dilettantisch durch die Kulissen stapft. Allerdings konnte man bei einem Blick auf die Besetzungsliste schon vorher erahnen, was man von diesem (very) low-budget-Streifen erwarten kann.
Wirklich schlimm ist allerdings, dass einfach nichts passiert. Man begibt sich von A nach B, Landschaftsaufnahmen füllen wiederholend die Laufzeit auf und die Figuren machen irgendwas. Einen Song spielen, essen, abspülen, die Hupen rausholen und natürlich rumvögeln. Alles gleich aufregend, genauso wie das Pimmel-Ding aus der „Abgelehnt“-Schublade der Muppet Show. Trash kann Spaß machen, aber selbst da will aufgrund des „Tempos“ keine rechte Freude aufkommen.

Öde Dialoge, ungekonnter Witz, kaum Gore, lächerliche Kreaturen und die Egoperspektive um ihrer selbst willen. Thor, Jon Mikl, talententfrei, lieferte hier ein fades Showreel ab und „rockt“ sich durch diesen von John Fasano inszenierten Schnarcher. Zugegeben, man kann sich amüsieren, zumindest gegen Ende. Aus Gründen. Aber ohne Absicht, ohne nachvollziehbaren Anlass und nicht nüchtern. Und selbst dann...

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