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Ja, es gibt sie tatsächlich: die Filme, die so schlecht sind, dass sie schon wieder gut sind! Und einer ihrer legendären Vertreter ist diese anderthalbstündige Selbstbeweihräucherung von einem kanadischen 80er Hair Metal Idol namens Jon Mikl Thor, einer Mischung aus Glenn Danzig und Lee Roth. Roboterhaft rattern er und seine Band-Vasallen sowie Groupies ihre Texte runter, halten auffällig oft Coladosen in die Kamera (Product Placement!) und werden ausnahmslos offscreen von lachhaften Gummipuppen, die wohl Monster aus der Hölle darstellen sollen, dezimiert. Das Finale ist so unfassbar, dass man es gesehen haben muss, um es zu glauben: Jon Mikl Thor kämpft als halbnackter He-Man-Verschnitt gegen eine spindeldürre Teufelsattrappe, die einäugige Killerseesterne verschießen kann! Unterirdisch - und doch zugleich irgendwie kultig.