Nun haben auch die Beamten des MA 2412 den Sprung ins Kino geschafft. Wer sich allerdings eine auf 90 Minuten verlängerte TV-Episode erhofft hat, wird enttäuscht werden. Im Dokumentarstil gefilmt, ständig zwischen den verschiedenen Zeitepochen hin und herspringend wird erzählt wie der MA 2412 entstanden ist bzw. über das Beamtentum in Österreich allgemein. Der Bogen spannt sich hier von der Steinzeit über das römische Reich bishin zum Wiener Kongreß bis man dann in den 80ern angelangt ist (die übrigens in ihrer ganzen Modeschrecklichkeit präsentiert wird) Das ganze wird abgerundet durch witzige Interviews und Kommentare der Hauptcharaktere die wieder genial von Roland Düringer, Alfred Dorfer und Monika Weinzettel gegeben werden. Auch Wolfgang Böck als Obersenatsrat hat diesmal eine größere Rolle.
Grundsätzlich war die Entscheidung richtig auf eine überlange Episode zu verzichten, da ja bereits in der Fernsehserie sämtliche möglichen Szenarien ausgeschöpft wurden.
Für Fans der Serie sicherlich empfehlenswert, wer allerdings die Serie schon nicht mochte wird sich auch hier nicht besonders amüsieren.