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6

Der Beginn ist noch recht verheißungsvoll und man erwartet einen spannenden Thriller. Doch spätestens ab dem Attentat, welches anders abläuft, als geplant, wird die Story unnötig verwirrend. Was dem Film fehlt, ist die klare Linie. Die Todessehnsüchte der beiden Hauptprotagonisten werden nicht glaubwürdig genug dargestellt, genauso wenig wie der anschließende Kampf ums Überleben. Nachvollziehbar ist das nur bei Adrien, der durch seine Krebserkrankung nur noch wenige Monate zu leben hat. Aber bei Werner fehlt hier jegliche Erklärung, außer der Tatsache, dass er ein wenig durchgeknallt ist (aber wer ist das nicht...). Der Film ist zwar technisch gut inszeniert, aber der letzte Funke will aus genannten Gründen nie so recht überspringen. Für einen unterhaltsamen Abend reicht es aber allemal.

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