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Unglaublich, auf was für kleine Perlen man doch stoßen kann: Ein Mann nimmt an einem wissenschaftlichen Experiment teil, das - natürlich! - schief geht: Wann immer er sich grellem Sonnenlicht aussetzt verwandelt er sich in ein monströses Etwas. Bald befindet sich der arme Kerl auf der Flucht vor der Polizei, den Wissenschaftlern und sich selbst...

"The Hideous Sun Demon" hat mich in erster Linie an die alten Marvel-Comics erinnert: Nicht nur, dass Hauptdarsteller Robert Clarke im Monster-MakeUp mit Polo-Shirt und Jeans frappierende Ähnlichkeit mit dem Hulk hat... Auch die gespaltene Persönlichkeit/der innere Konflikt zwischen Mensch und Kreatur spielt hier eine tragende Rolle. Auf seiner Flucht verliebt er sich in eine schöne Frau (Patricia Manning), doch auch die kann ihn nicht retten. Das tragische Ende ist vorprogrammiert...

Schade nur, dass man das cool gemachte Monster nicht öfter sieht. Dafür gibt einen furiosen Showdown auf einer Ölplattform, bei dem der Sonnendämon am Ende einen Freiflug macht. Der Rest ist eine Mischung aus Krimi, Drama und Roadmovie. Hin und wieder gibt es kleine Längen, was jedoch bei den 1950s-Drive-In-Filmen fast schon eine kleine Selbstverständlichkeit ist. Ansonsten ist der Streifen ein grundsolides B-Movie für Trash- und Monsterfans. Mit guten 70 Minuten Laufzeit auch optimal bemessen.

Fazit: Sehenswerte B-Ware mit Comic-Touch. 7 von 10 Punkten.

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