Also zuerst einmal, dieser Film ist eigentlich eine Dokumentation, die als Film aufgewertet ist, was aber auch dadurch viele Szenarien eiskalt und erschreckend wirken lässt.
Der Film zeigt den langsamen Niedergang der Menschheit in zwei Generation. Der atomare Winter, die darauf folgende ultraviolette Strahlenbelastung durch die nun fehlende Ozonschicht und der Niedergang der Pflanzen-& Tierwelt, nichts lässt diese Filmdoku aus.
Wie schon bei "Das Letzte Testament" werden die Nachkriegsverhältnisse sehr viel realistischer dargestellt als in den Streifen "TheDayAfter", wo man sich wirklich fragen muss, wenn man die beiden anderen Endzeitfilme mit dem niedrigerem Budget kennt, weshalb gerade dieser realitätsferne Streifen "TDA" der Bekannteste ist.
Aber zurück zum Film. Dieser Film lässt wirklich keine Hoffnung auf eine kommende Normalität aufleben und durch den dokumentaren Stil wirkt das Ganze auch noch unglaublich real, dass ich jetzt noch weiche Knie habe. Allein wie sich die Menschen in dieser Nachkriegszeit im Laufe der Jahre durch Hunger & Krankheit entwickeln & die Nachkriegsgeneration, die das zivilisierte Leben garnicht kennt fast emotionslos daher kommt, das packt einen schon sehr. Der Film erinnert mich in der ersten Hälfte übrigens sehr an den Zeichentrickfilm "Wenn Der Wind Weht", nur dass dieser Dokufilm das Nachkriegsszenario komplett zu Ende denkt.
10/10 Punke