Im Jahre des Herrn 1327 kommt der englische Franziskanermönch William von Baskerville in Begleitung seines jungen Novizen Adson von Melk in eine reiche Benediktinerabtei im Norden Italiens. Er soll in einem Disput zwischen Franziskanern und Abgesandten des Papstes vermitteln. Kurz bevor die beiden in der Abtei eintreffen, geschieht dort ein grässlicher Zwischenfall, ein Mönch hat sich offenbar aus einem Fenster in den Tod gestürtzt. Bruder William, bekannt für sein detektivisches Gespür, wird vom Abt gebeten, die Angelegenheit zu untersuchen. Kurz darauf beginnt eine grauenhafte Mordserie und nicht alle im Kloster sehen die Ermittlungen von William mit wohlwollen. Plötzlich sieht sich dieser selbst mit Anschuldigungen konfrontiert und wird schliesslich des Mordes bezichtigt.
"Der Name der Rose" ist ein perfektes Beispiel für einen perfekten Film. Hier stimmt einfach alles, begonnen bei der Story, über das Drehbuch, die Ausstattung, die Locations, die Maske, den Soundtrack bis hin zu den durchwegs grossartigen Schauspielern, ist einfach alles nahezu perfekt! Jean-Jaques Annaud gehört geadelt für das was er hier vollbracht hat, vor allem wenn man bedenkt wie schwierig es gerade bei so einem anspruchsvollen Stoff ist, ihn anständig auf die Leinwand zu bringen. Nun, Annaud hat es geschafft, er hat alles richtig gemacht und so ist zwangsläufig ein Meisterwerk entstanden. Der Film fesselt unglaublich, die Atmosphäre in der Abtei ist unglaublich düster und bedrückend. Lob gebührt auch den Maskenbildnern und natürlich allen Schauspielern, haben sie doch ein Sammelsurium von teilweise grotesken Figuren ins Leben gerufen, das seinesgleichen sucht. Also, wer diese Perle noch nicht gesehen hat, sollte dies schleunigst nachholen, er weiss nicht , was er sonst verpasst. "Der Name der Rose" gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.