Review

Umberto Eco hat mit seinem Roman 'Der Name der Rose' ein wahrhaftiges Meisterwerk geschaffen, das den Leser ist die düsteren Zeiten der Inquisition entführte. Der Film von Jean-Jaques Annaud hält sich größtenteils an die Romanvorlage, was ich schon einmal sehr positiv sehe.

Die Rolle des William von Baskerville ist mit Sir Sean Connery absolut hervorragend besetzt, auch die anderen Besetzungen sind mehr als gelungen. Neben Sir Sean Connery sind mir vor allem Michael Lonsdale als Abt und Helmut Qualtinger in Erinnerung geblieben. Das soll jetzt nicht heißen, dass die anderen Schauspieler schlecht waren; sie kommen nur an die Leinwand-Präsenz der vorgenannten nicht heran.

Der Star des Filmes ist für mich jedoch der Schauplatz des Ganzen. Die Abtei, die anonym bleibt. Hier fühle ich mich vor allem in die angesprochen Zeit der Inquisition zurück versetzt. Sie wurde wirklich 1:1 dem Roman nachempfungen bzw. die führen die alten Gemäuer bei mir ein ums andere Mal zu einer Gänsehaut.

Leider fehlt dem Film trotz allem ein wenig die Spannung. Vielleicht liegt es aber einfach auch daran, dass ich den Roman schon kannte.

8/10.

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