Review

Ach du liebe Zeit, was einem hier geboten wird ist wirklich unglaublich. So einen Scheiß habe ich wirklich noch nie vor die Linse bekommen und das schier Unglaubliche daran ist, dass sich dieser Film auch noch ernst nimmt!
Ich habe wirklich schon einige Amateurstreifen bewundern dürfen, die dann allerdings als solche gekennzeichnet wurden. Aber dieser Film steht wie jeder normale Horrorfilm in der entsprechenden Ecke einiger Videotheken. Die Kamera ist zwar keine Handkamera wie bei Amateurproduktionen, aber die Schauspieler und vor allem die gesamte Austattung des Films befinden sich auf einem derart billigen Niveau, dass einem die spucke wegbleibt.
Die Story handelt von zwei Mädchen, die zu irgendeiner Gruselveranstaltung in ein Museum gehen und dort von Zombies angefallen werden. Gut, die Handlung ist ja wirklich schon fast als debil einzustufen, aber die Umsetzung stellt wirklich alles in den Schatten, was je an filmischen Abfall dagewesen ist. Das Museum besteht einfach nur aus ein paar Gängen und einer Kammer, die immer nur von anderen Perspektiven aus gezeigt werden. Das Innere des Museums sieht also so aus, als ob es durch irgendwelche Abtrennwände oder Ähnlichen geschaffen worden ist, die dann mit ein Paar Decken oder Laken verhüllt wurden sind. So ganz läßt sich allerdings nicht erkennen woraus das die Gänge und Räume geschaffen wurden, denn im Museum ist es ziehmlich dunkel, sodass mann von den Kulissen
herzlich wenig sieht. Wahrscheinlich wollte der Regisseur seiner Frau verheimlichen, dass er den Film in der Diele und im Wohnzimmer gedreht hat. Genug zum Drehort, auf alle Fälle sind dei beiden Girlies dort auf der Flucht vor blutrünstigen Zombies, entweder zu Fuss oder per Beamer, wobei die Beamszenen insgesamt sechs oder sieben Minuten der Spielzeit beanspruchen. Nach jeder Beamaktion finden sich die Darstellerinnen in den selben seltsamen Räumen und Gängen wieder, nur das die Kameraperspektive und die Beleuchtung verändert wurden, wobei wir nun doch wieder beim Drehort angelangt sind, aber egal. Wirklich aber die Oberfrechheit sind die Zombies, die lediglich aus strunzdämlichen Statisten bestehen, denen man ein paar Blutkapseln ins Maul gelegt hat. Sie sehen also ungefähr so aus wie Schlafwandler mit Zahnbluten, die ziellos durch das angebliche Museum latschen.
Aber damit noch nicht genug, denn die Story scheint weitaus mehr herzugeben als Zombies im Museum! Eines der Mädchen wacht gegen Mitte des Films einfach zu Hause im Bett auf, als hätte sie alles nur geträumt nur um bei der nächsten Szene wieder bei ihrer Freundin im Museum zu sein. Zusätzlich scheint irgendeine fiese Polizistin, die am Ende auftaucht, irgendetwas mit den Zombies zu tun zu haben, auf alle Fälle wird dies durch mysteriöse Musik angedeutet. Was das alles aber nun soll, werde ich wohl nie erfahren, so wirklich kapiert habe ich den Film allerdings nicht. Wahrscheinlich ist er nur mit Sekundärliteratur zu verstehen.

Fazit: Selbst als Trashfan weiß man nicht so genau, was man von den Film halten soll, filmisch betrachtet gibt es sicherlich kaum was Schlechteres. Wer also wirklich mal sehen will, was ein schlechter Film ist, der kann reinschauen, dies bleibt allerdings auch der einzige Grund sich das anzutun.

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