Vor einigen Jahrhunderten hatte Merlin den grausamen Kriegsherrn und Eroberer Mordred verbannt. Nun ist er von einigen Wissenschaftlern von dort befreit worden, und Merlin und König Arthus müssen alles daransetzen, ihn wieder unschädlich zu machen, damit er nicht wieder die Macht über die Erde erhält.
Merlin die Rückkehr ist eigentlich ein herzlich überflüssiger Film. Der Versuch die Artussage in die Neuzeit zu transplantieren geht in mehreren Punkten schief. Zum einen hat der titelgebende Merlin wenig Screebtime und tut auch dazu wenig wirklich entscheidendes, auch der Rest des Casts tritt nur gelegentlich auf, was einen ziemlichen Mangel an einem Hauptprotagonisten übrig läßt. Das ganze sieht eher danach aus, als wenn eine Fernsehproduktion ihre Muskeln spielen läßt und sich entschieden hat Lady Guinevere in Dreadlocks auftreten zu lassen und den Rest der Geschichte mehr oder weniger zutreffend in die aktuelle Zeit zu transferieren.
So wirken auch der Kampf Artus gegen einen Truck eher lächerlich als richtungsweisend. Gegenspieler ist der böse Mordred, der zwischenzeitlich mal eben Excalibur gemopst hat, aber sonst außer einem grimmigen Gesichtsausdruck nicht viel zustande bringt. Die Darsteller kann man mit geht so ganz gut beschreiben, was auch auf die oft verwendete CGI zutrifft. Insgesamt ist diese wirr zusammenkonstruierte Geschichte neben lästigen Kinderdarstellern eigentlich ein Grund in der Schule den Geschichtsuntericht zu schwänzen.
3/10