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Die Geschichte spielt im 16. Jahrhundert, in der düsteren Zeit als der Hexenwahn auf seinem Höhepunkt war. Eine Wirtin wehrt sich erfolgreich gegen die Vergewaltigung durch einen Hexenjäger und wird deshalb von diesem kurzerhand der Hexerei bezichtigt und ins Verlies geworfen. Vom Gericht als Hexe anerkannt, kommt sie schliesslich ins Gefängnis, in dem viele Frauen inhaftiert sind und grausamen Folterungen unterzogen werden um ihnen das Geständnis zu entlocken, das sie Hexen sind und wer dann gesteht, wird auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Wenn man sich vorstellt, das es damals, in dieser düsteren Epoche religiösen Wahns, so oder zumindest ähnlich abgelaufen sein könnte, läuft es einem kalt den Rücken hinunter, man darf nicht vergessen, das die Hexenverfolgung ein Stück Zeitgeschichte ist. "Mark of the Devil" ist sicher einer der besseren "Hexenfilme", die Stimmung ist düster und kommt gut rüber. Die Bauten und die Foltergeräte sehen sehr authentisch aus und beeindrucken durch detailtreuen Nachbau. Die Effekte sind hart, brutal und sehen ziemlich echt aus, die Folterszenen können teilweise wirklich an die Nieren gehen. Die Schauspieler agieren nicht schlecht, zum Beispiel Herbert Fux, dieses Sackgesicht gibt einen echt miesen Folterknecht ab.
Alles in allem, ein harter Film, mit brutalen Folterszenen, der einem, mit den geschichtlichen Aspekten im Hinterkopf, recht zu denken geben kann.

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