Früher dachte ich immer,“Formicula“sei von Jack Arnold,denn viele Aspekte deuteten daraufhin,es war jedoch Gordon Douglas,der einen weiteren Meilenstein des Tierhorrors schuf.
In der texanischen Wüste wird ein Kind aufgegriffen,dass unter einem Nervenschock leidet,nicht weit davon entfernt findet man verwüstete Orte und einen Toten.Nach der Obduktion stellt sich heraus,dass er eine übergroße Menge Ameisengift im Körper hatte,schnell wird klar – Riesenameisen bedrohen die Menschheit !
Der Film spiegelt die damalig weit verbreitete Angst vor den Folgen der Atombombe wieder,was hier als Begründung der Mutation der Ameisen dient.
Diese sind ansprechend in Szene gesetzt worden,in dem man Modelle im Maßstab 1:1 konstruierte,für ein B-Movie der 50er durchaus beachtlich gelungen.
Im Übrigen lernt man etwas über das Leben der gewöhnlichen Ameise und erfährt Fakten,die man zuvor vielleicht noch nicht wusste.
Spannend ist es zwar nur mäßig,da die übergroßen Insekten leider recht selten zu sehen sind,stattdessen überzeugt aber eine tolle Wüstenatmosphäre mit einem Hauch von Endzeitstimmung.
Die Darsteller machen ihre Sache durch die Bank recht gut und die leicht naiven Dialoge lassen so manches Mal ein Schmunzeln aufkommen.
Handwerklich sauber gemachter und unterhaltsamer Tierhorror,der in einem Atemzug mit Jack Arnolds“Tarantula“gennant werden darf.
7 von 10 Punkten