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Als einer der größten Klassiker des amerikanischen Monsterfilms der 50er bringt "Them" wie kein anderer die Furcht vor dem Einfluß der Atombombe zum Ausdruck.
Sicherlich mit keinem großen Budget gedreht, sind die Monsterameisen, wann immer sie auftreten, trotzdem stets überzeugend, auch wenn hier mit stets mit Modellen gearbeitet wurde und nicht mit hineinkopierten, vergrößerten lebenden Ameisen.

Wesentlich wirksamer ist jedoch ihre Abwesenheit, denn die Zeugnisse ihrer Überfälle regen die Phantasie des Betrachters noch viel besser an und schaffen eine Atmosphäre der Unruhe in der Stille der Wüste, in der dann wie ein Hammerschlag das Zirpen und Fiepen der Insekten erklingt. Die Bedrohung ist somit stets präsent, bevor man ihrer visuell gewahr wird, was dem Geschehen an Spannung abpreßt, was da ist.

Darüber hinaus gibt es einige schöne Actionszenen und einige wissenschaftliche Anklänge, die Regisseure wie Jack Arnold "Tarantula" in der Folge noch verfeinerten. Ungewöhnlich eigentlich die Wahl, aus der (inszenatorisch einfachen) Wüstengegend den Showdown tatsächlich in eine amerikanische Großstadt bzw. deren Kanalisation zu verlegen. Das Ende zeigt dabei übrigens nicht nur strahlende Sieger, was ebenfalls erfreulich ist.

In knackigem Schwarzweiß ist der Mutantenkracher immer noch ein Reißer für sich, falls ein Sender sich mal traut, ihn zu zeigen.
In einer großen Nebenrolle brilliert hier übrigens der spätere Marshall Dillon aus den seligen "Rauchende Colts", James Arness.
Fazit: Klassischer Monsterhorror, der in jeden Fan-Schrank gehört. Qualitativ einwandfreie 8/10.

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