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"Mercy" ist keiner von diesen belanglosen Erotikthrillern in denen sich mehr geliebt als miteinander gesprochen wird. Die erste Sexszenen gibt es zwar schon nach etwa einer Viertelstunde, diese ist aber nur von kurzer Dauer und somit nicht der Rede wert. Was Erotik anging hielt sich Damian Harris sehr zurück und das ist auch gut so, denn so bleibt mehr Platz für Spannung.

"Mercy" ist ein sehr ruhiger Thriller. Es geht um den Mord an einer jungen Frau den Detective Catherine Palmer aufklären soll. In der ersten Stunde verhört sie ein paar Verdächtige, ansonsten passiert aber nicht viel und der Film ist relativ öde.

Das ändert sich jedoch schlagartig als Catherine auf die Spur einer Frau kommt die das Opfer gut kannte. Sie scheint etwas zu verbergen. Catherine fängt an sie zu beschattem und macht dabei eine grausige Entdeckung...

Langsam aber sicher fängt "Mercy" an spannend zu werden. Nach einem weiteren Mordfall scheint klar zu sein wer der Mörder ist, trotzdem bleibt der Film spannend. Der Zuschauer wird Zeuge wie der Killer gerade dabei ist sein nächstes Opfer zu bearbeiten. Die Frage ist nur ob Catherine ihn noch rechtzeitig aufhalten kann. Das Ganze ist gut gemacht und ganz zum Schluss kommt alles anders als erwartet...

Anfangs sah es ja überhaupt nicht danach aus, doch "Mercy" hält tatsächlich noch den ein oder anderen Spannungsmoment für den Zuschauer bereit. Das ist schön, macht die sehr langweilige erste Stunde aber auch nicht ganz wett.

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