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Angeblich der allererste US-amerikanische Shot-on-Video-Horrorfilm, der drüben direkt in den Videotheken landete. Das Teil ist "wunderbar" einfältig und minderbemittelt und selbst die trivialsten Momente ziehen sich wie Kaugummi, damit so etwas wie eine Spielfilmlaufzeit erreicht wird. Die Spiele der jungen Leute mit ihrem Essen und Trinken sind fast ekeliger als das Treiben des Killers mit seinem Vorschlaghammer und sämtliche naiven Kameratricks, die die Homevideo-Technik damals ermöglichte (Zoom, Zeitraffer, Überblendungen, usw.), werden ausgelotet. Bei aller Blödheit und Langeweile kann man dem Billigstreifen irgendwie nicht sehr böse sein, denn dazu hat das Ganze einfach zu viel Charme des Unvollkommenen und erinnert an simplere Zeiten, wo die Menschen leichter zu unterhalten oder zu schocken waren.