Uninspirierter Fernseh-Thriller der billigen Sorte aus der Feder von TV-Filmer Lee H. Katzin ("Das dreckige Dutzend 4"). Ist man von Eric Roberts in den letzten Jahren ja Schrott am Fliessband gewohnt, so fragt man sich, warum sich dann noch Deutschlands Hollywood-Export Hannes Jaenicke als Killer - im übrigen nicht wirklich treffend besetzt - in dieses öde Treiben um einen skrupellosen Grundstücksspekulanten verirrte? Man weiss es nicht so genau, jedenfalls hat "Todfeind" absolut nichts zu bieten, was irgendwie überdurchschnittlich sehenswert wäre. Kollege Roberts spielt gewohnt mies und die Action bleibt stets unspektakulär. Vereinzelte Einschüsse und etwas Kloppe sind da schon als Highlights zu bezeichnen, muss man doch bei in Zeitlupe gefilmten "Stunts" wie dem Fallen von einem Kai-Netz eher herzlich lachen.
Nein, dieser Film ist sowas von uninteressant, daß er selbst im Nachtprogramm noch zu gut plaziert ist. Lieber pennen gehen lautet mein Rat oder, so man denn unbedingt Eric Roberts in besseren Tagen sehen will, den guten alten "Karate Tiger 4" aus der Mottenkiste hervorkramen...