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Physikerin Eva ist entsetzt als sie erfährt, dass der skrupellose Dr. Abernathy wieder daran arbeitet, ein künstliches Schwarzes Loch zu erzeugen. Vor acht Jahren kam bei einem ähnlichen Experiment Evas Vater ums Leben. Diesmal bedroht das Experiment die gesamte Menschheit. Gemeinsam mit Kollege Price versucht Eva, den Wahnsinnigen zu stoppen.

Puh, sich durch The Void durchzuschauen erfordert doch einiges an Geduld vom Zuschauer. Das ganze wurde als DTV Projekt geplant, realisiert und sieht auch dementsprechend aus, soll heißen dieses Mittelding aus Science Fiction und Katastrophenfilm unterliegt den dort gängigen Konventionen und spult sich sogar beinahe noch gemächlicher und unaufgeregter als ein Fernsehfilm ab. Gleiches gilt dabei auch für den Score der permanent zum schlummern einlädt, Actionelemente finden nämlich leider so gut wie gar nicht statt und falls doch dann wird bestenfalls im Finale durch immer die gleichen Gänge gerannt und das Mini schwarze Loch kann sich ein wenig austoben.
Zwischendrin gibts jede Menge Gebabbel, ohne das die Plotte entscheidend vorankommt, wer möchte kann sich zwischendurch in der Softcoreszene das Body Double von Amanda Tapping anschauen, zweimal werden überflüssige Nebencharaktere ermordet, alles spielt sich mit routinierter Biergartengemütlichkeit ab das sich sogar ADS Kinder brav auf ihren Stuhl setzen. Wissenschaftlich wird dabei ordentlich Gas gegeben, von künstlichen schwarzen Löchern, ultimative Energie, Atomexplosionen und China Syndrom wird alles aufgefahren, was ordentlich explodieren kann (und doch kommt am Ende nur ein Spar-CGI-Effekt). Großes Budget war mit Sicherheit nicht vorhanden, oft müssen sogar Sets recycelt werden, wer mal drauf achten möchte so spielt ein simpler Stahlschrank erst einen Ethernet Verbinddungsturm und später ein Kontrollpult des Sicherheitspersonals.
Insgesamt ist zwar alles noch einigermaßen erträglich, aber nicht empfehlenswert. Die Darsteller sind zwar recht prominent besetzt, allerdings bleibt Adrian Paul komplett blass, Tapping hat immer korrektes Make up aufgelegt, mehr nicht, wenigstens McDowell ist mit einigermaßen Engagement mit bei der Sache und wird am Ende natürlich prompt von seiner "Kreatur" getötet. Apropos Ende, da wird von Explosionen im Mulitiatomaren Umständen erzählt, aber die Helden entkommen locker lässig zu Fuß, aber halb so schlimm, da war der Film dann wenigstens vorbei.
3/10

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