7
Das ist die Vorhut einer eigenen Reihe von Filmen innerhalb der Masse von Haistreifen, in denen die Salzwasserräuber sich ins Süßwasser verirren. RED WATER kommt gleich zur Sache, hat solide B-Filmdarsteller vorzuweisen und kann auch einiges an Knallerei aufbieten. Den in Gangsta-Rap-Sprache brabbelnden Coolio und die fiedelnden Hinterwäldler muss man halt über sich ergehen lassen, um zu den besseren Stellen zu gelangen. Die beiden Nebenplots mit einer möglichen Ölkatastrophe und den Geld bergenden Schurken sollen wohl kaschieren, dass der Hai sowohl in CGI- wie auch in Gummiform für nicht allzu viele Szenen zur Verfügung stand. Für das, was RED WATER letztlich ist, ist er aber kurzweilig und einigermaßen spannend. Das nä. Mal, als Kristy Swanson es mit einem Hai zu tun bekommen sollte, musste es bereits eine irre Mutation sein.
3
Ich hatte natürlich keine hohen Erwartungen von einem TV-Film. Er ist schwach. Alles im allem ist der Film nicht der schlechteste, aber zeitweise ist er schon ziemlich schlecht. Der Film schafft es nicht Spannung aufzubauen oder den Zuschauer zu fesseln. Es gibt 90 Minuten gähnende Langeweile. Die Darsteller sind zwar nicht so richtig schlecht, aber gut sind sie definitv auch nicht. In "The Big Hit" hat ein Lou Diamond Phillips schon mal sehr viel besser gespielt. Auch die Leistung eines Coolio ist nicht super. Die Dialoge sind ein Katastrophe! Der Film ist unter den Haihorrorfilmen nicht der schlechteste, wie ein 4.Teil von "Der Weiße Hai". Man kann also als Fan von Tieerhorror- und insbesondere Haifilmen kann man den Film mit niedrigen Erwartungen gucken ohne zu sehr enttäuscht zu werden, aber man sollte auf keinen Fall den Film kaufen, bevor man ihn nicht im Free-TV gesehen hat. Da der Film schlecht, aber nicht grottenschlecht ist gibt es von mir 3/10.