Komödienklassiker über den sozialen Abstieg eines Börsenmaklers mit Dan Aykroyd und Eddie Murphy in den Hauptrollen.
Story:
Louis Winthorpe (Dan Aykroyd) arbeitet als erfolgreicher Börsenmakler beim Familienunternehmen der beiden Duke-Brüder Randolph und Mortimer. Er hat Erfolg, viel Geld und eine schöne Freundin, die er bald zu heiraten gedenkt. Die beiden Dukes schließen derweil eine Wette ab, ob es möglich ist, einen Obdachlosen zum erfolgreichen Geschäftsmann zu machen und umgekehrt. Also schnappen die beiden sich den Penner Billy Ray Valentine (Eddie Murphy) und geben ihm all das, war Winthorpe bis jetzt hatte. In dieser Rolle fühlt sich Valentine zusehends wohl, während es Winthorpe zusehends immer schlechter geht. Irgendwann fliegt die Wette der Dukes jedoch auf und die beiden Ex-Rivalen arbeiten zusammen, um sich an den alten Gaunern zu rächen.
"Die Glücksritter" zeichnet sich durch bissigen Humor ein geschickt eingebrachte Gesellschaftskritik ("Wir wollen ja nicht ewig einen Neger in der Führungsetage"...) aus, welche aus nach über 20 Jahren nichts von ihren Reizen verloren haben. Noch immer ist es amüsant zu sehen, wie schnell man die Seiten wechseln kann und sich plötzlich ungewollt in der Gosse wiederfindet.
Der Humor verzichtet dabei völlig auf Slapstick-Einlagen, sondern ist nur in Form von bissigen Sprüchen (auch in der deutschen Synchro) präsent. Sowohl Dan Aykroyd als auch Eddie Murphy überzeugen sowohl als reiche Snobs als auch als mittellose Penner. Dazu gesellen sich Jamie Lee Curtis als Edel-Prostituierte (eine ihrer ersten Komödienrollen) sowie Ralph Bellamy und Don Ameche als fiese, rassistisch veranlagte Businesstycoons.
Fazit: Ein Klassiker, den man sich auch nach über 20 Jahren immer wieder anschauen kann und der Türen für Aykroyd und Murphy öffnete.
8 von 10 Punkten