Review

Umgebungen machen Leute 

"Trading Places" ist ein weiterer Silvester-Klassiker, der immer wieder gute Laune macht. Dan Akroyd und Eddie Murohy spielen zwei unterschiedliche und doch gar nicht so unähnliche Männer, die aus ihren sozialen Schichten gezogen und ausgetauscht werden. Vom eingebildeten Harvardstudenten zum kriminellen Bettler und umgekehrt. Liegt es nun also an den Menschen oder an der Umgebung, wie ihre Leben laufen? 

Ohne Zweifel ist "Die Glücksritter" ein Komödienhit seines Jahrzehnts, der mich noch immer zum lauten Lachen bringt. Seine Stars sind jung, knackig (vor allem Jamie Lee Curtis! Grrrr!) und nicht ohne Grund Comedylegenden. Dies hier war ihre Fahrkarte zum Ruhm und man versteht schnell warum. Vor allem die letzten 15 Minuten im Zug sind pures Gold. Eddie Murphy ist hier voll in seinem Element und nervt nie, ganz im Gegensatz zu späteren Filmen. Hier ist er unantastbar und ergänzt sich mit Akroyd spielend und perfekt. Saturday Night Live-Chemie sei dank. 

Doch was mich an diesem Gagfeuerwerk besonders beeindruckt, sind dessen soziale Aussagen im Hintergrund. Lockerleicht wird hier mit essenziell-wichtigen und tiefgreifenden Themen wie Alltagsrassismus, sozialer Ungerechtigkeit und der Gier der Reichen umgegangen. Und was ist besser, wie wenn naiver Humor auf lehrreiche Werte trifft und alles funktioniert? Genau, kaum etwas. 

Fazit: ein amerikanischer Comedy-Klassiker - besser war ein SNL-Ensemble selten. Akroyd und Murphy ergänzen sich ideal und ganz nebenbei werden noch ein paar Wahrheiten über Reichtum und das Leben freigelegt. Spitze! 

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