John Landis(„American Werewolf“)streift sich ein billiges Affenkostüm über und liefert in Gestalt von „Schlock,dem Bananenmonster“eine recht kurzweilige und witzige Parodie auf King Kong ab.
Wir werden auch direkt in das Geschehen eingeführt und sehen 239 Tote in einem Park herumliegen:Der Bananenmörder hat wieder zugeschlagen,oder – wie Professor Shlibovitz behauptet – Schlock,das fehlende Glied zwischen Mensch und Affe,das ein paar Jahrtausende im Eis lag.
Detective Sergeant Wino und seine Jungs sind dem Monster auf der Spur,das sich zwischenzeitlich in die ehemals blinde Mindy verliebt hat.
Trash vom Feinsten zeichnet Landis Frühwerk aus,dessen Humor deutlich in die Richtung der späteren „Nackte Kanone“-Streifen geht und durch seinen frechen Humor seiner Zeit teilweise weit voraus ist.Zwar ist die Gagdichte nicht ganz so hoch und einige sind auch etwas platt geraten,doch unterhaltsam ist die abenteuerliche Erkundung des Affen allemal.Der füttert gemeinsam mit einem Mädchen Enten und liefert sich ein flottes Pianoduett mit einem blinden Barmusiker,ferner ist er an alten Science-Fiction Filmen,wie „The Blob“interessiert.
Dabei kann Landis in seinem Affenkostüm mit herrlich übertriebener und situationsgerechter Mimik ebenso für ein paar Lacher sorgen,wie die comicartige Erscheinung des ermittelnden Polizisten.Obgleich das liebevolle Urtier mehrere Leute weit durch die Luft wirbelt und selbst auch ein paar Gewehrsalven abbekommt,fließt erfreulicherweise kein Blut,was dem Streifen auch sicherlich seinen Charme geraubt hätte.
Eine seltene kleine Trashperle,die mit seiner kurzen Laufzeit fast durchgehend prächtig unterhält und für ein paar richtig gute Brüller sorgen kann. – Geheimtipp !
7 von 10 Punkten