Review

Hier haben wir den meiner Meinung nach besten Film von Eddie Murphy.Der Film wurde in den 80ern gedreht, in denen Murphy seine Hochform hatte und einen Kassenknüller nach dem anderen ablieferte(Beverly Hills Cop, Nur 48 Stunden). In dieser Zeit war seinen Witze noch unverbraucht und jeder Film konnte sich noch sehen lassen.

Was diesen Film aber besonders macht ist ganz klar das Duo Murphy/Hall, welches super miteinander harmoniert und bei dem kein Auge trocken bleibt.

Der Prinz von Zamunda,Akeem(Murphy) lebt ein Leben ohne Sorgen und muss nichts tun, für alles hat er Angestellte, was ihm aber weniger gefällt, da er selbstständig werden will. Sein Vater, König Jaffe Joffer von Zamunda(James Earl Jones)will aber an den alten Traditionen festhalten und behütet seinen Sohn wie ein rohes Ei. An seinem 21.ten Geburtstag soll er dann auch noch eine Frau heiraten, die er noch nichteinmal gesehen hat und welche nur seinen Anordnungen folge leistet. Unter dem Vorwand, noch ein paar Tage für sich zu nehmen und es nochmal richtig krachen zu lassen, reist er mit seinem Diener Semmi(Arsenio Hall) nach New York, um dort eine Frau zu finden, die in nicht wegen seines Reichtums, sondern wegen seiner Persönlichkeit liebt.

In New York angekommen besichtigen die beiden gleich das Problemviertel Queens und beziehen dort ihr Domezil, eine heruntergekommene Bruchbude. Doch die Brautsuche erweist sich für den Prinzen schwerer als gedachtet.

Bei dem Imbiss McDowell fangen die beiden dann an zu arbeiten und Akeem verliebt sich dort in die Tochter des Bosses,Lisa. Es gibt nur ein Problem:Lisa ist bereits vergeben, aber davon lässt sich Akim in keinster Weise beeindrucken.

"Der Prinz aus Zamunda" bittet ein wahres Gagfeuerwerk und wirklich jeder Witz ist zum todlachen. Eddie Murphy und Arsenio Hall harmonieren super miteinander und spielen einfach nur genial ihre Rollen; beide haben im ganzen Film mehrere Rollen. Ob als Transvestit, als Jesusfanatiker oder als durchgeknallte Friseure, jede dieser Darbietungen ist einfach nur super lustig:

"Frank Sinatra war hier, er sagte Joe Lewis ist 137 Jahre alt"

James Earl Jones als König setzt dem ganzen noch wahrlich die Krone auf, schon allein seine Kostüme sind genial gewählt. Der Soundtrack bittet tolle Musik aus den 80ern und verstärkt noch den 80er Flair, den der Film ausstrahlt.

John Amos als McDowell ist auch sehr gut, vorallem die Szene als er Akeem und Semmi den Unterschied zwischen seinem Restaurant und McDonalds erklärt. In den Nebenrollen sind noch Samuel L Jackson als Ladendieb und die verarmten Gebrüder Duke zu bestaunen(tolle Anspielung auf "Die Glücksritter"). Alle anderen Darstellern können auch überzeugen und machen ihre Sache sehr gut.

Die Liebesgeschichte ist nett gemacht und nicht zu schmalzig, sondern genau richtig dosiert worden. Gelungene Späße und die Annäherungsversuche von Akim halten sich die Waage.
Neben dem Witz vermittelt der Film auch eine wichtige Botschaft: Nicht die materiellen Güter machen einen Menschen aus, sondern seine Taten und sein Charakter.
Das Ende ist natürlich, wie man es auch erwartet, etwas kitschig, aber trotzdem gut und es rundet den Film gelungen ab.

DIese Mischung aus genialen Witzen, tollen Darstellern und der Botschaft gegen Ende machen denn Film zu einem absoluten Highlight, welches man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Selten haben ich bei einem Film so viel gelacht und deswegen vergebe ich in diesem Fall ganz klar die Höchstnote.

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