Review

Einer meiner Lieblingskomödien aus den 80ern ist John Landis „Glücksritter". Weitere gute Treffer konnte er allerdings kaum landen, zumindest fand ich Filme wie „Der Prinz aus Zamunda" etwas mittelmäßig. Mit „Spies Like Us" ist es nicht viel anders.

Dabei ist die Besetzung des Agentenduos - die beiden tölpelhaften Emmett und Austin - mit Chavy Chase und Dan Aykroyd keine falsche Wahl. Dass die beiden komisches Talent besitzen, ist unbestritten. Leider ist die Geschichte um die Auskundschaftung einer geheimen Langstreckenrakete der Sowjets jedoch arg dünn geraten und mit ihr die Gags, die zwar durchaus zu zünden wissen, allerdings viel zu selten gesät sind, um den Zuschauer durchgehend bei der Stange zu halten. So verliert der Film immer mehr an Fahrt und auch nette Cameos von Landis selbst oder Horrorsspezi Sam Raimi können die Leere nicht ausfüllen.

Eigentlich fast ein bisschen schade, denn teilweise ist der Film auch sehenswert. Die Aufnahmeprüfung war schon sehr lustig genauso wie die Pressekonferenz im ersten Filmdrittel, als Emmett gekonnt Mikrofonaussetzer vortäuscht, als die Fragen unangenehm wurden. Auch die Fahrt durch die Wüste mit Feindkontakt und eine heikle Operation als hochstaplerische Ärzte hatten es in sich. Doch insgesamt bleibt der Film zuviel Stückwerk.

Fazit: Selbst für Fans von Chevy Chase und Dan Aykroyd nur knapp übern Durchschnitt. Schade eigentlich, doch eine Handvoll guter Gags sind zu wenig.

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