50 erste Dates, FSK 0;
Also das habe ich mir doch etwas anders vorgestellt...schon die Altersfreigabe ist sehr fragwürdig, nachdem da ohne große Sorge nebenbei gekifft wird und auch einige, für Kinder sicherlich ungeeignete und unverständliche sexuelle Anzüglichkeiten geboten werden. Kann kaum nachvollziehen, warum alle so begeistert sind vom Film. Das Wort Komödie ist fast fehl am Platze, eher Tragikomödie mit viel Drama drin. Wenn’s hoch kommt, habe ich 2mal gelacht, und das ist in einem Sandler/Barrymorefilm eindeutig zu wenig. Von Rob Schneider gar nicht zu sprechen, der bei mir seit -Animal- eh verschissen hat(jedoch ist er nicht das Hauptproblem). Sandlers Synchro ist völlig daneben, entweder eine neue oder die alte aber sehr verstellt, schwer zu sagen. Klang jedenfalls, wie ein Erpel im Stimmbruch. Genauso missraten bei Rob Schneider und Sean "Samwise" Astin, dessen Stimme und Rolle überhaupt nicht zu ihm passen, er hätte lieber im Auenland bleiben sollen. Von der Leistung war er 1000 Lichtjahre entfernt.. Was aber auch mit am Drehbuch gelegen haben kann, das sehr unlustig und mit Logiklöchern versehen war. Bis auf wenige humorvolle Szenen ist der Film sehr ernst geworden, da speziell auf die Krankheit eingegangen wird, über welche nicht unbedingt angemessen Scherze gemacht werden. Leider wird dabei die Logik vergessen. Entweder man macht eine Komödie ODER ein Melodram und wenn doch mischen, dann bitte richtig. Wer schön und viel lachen will, ist hier an der falschen Adresse. Da gucke ich lieber wieder 2 Mio $ Trinkgeld, auch sehr traurig, aber mit richtigem Anspruch und bald witziger als dieser hier. Wegen ein paar gelungen Szenen und dem schönen Hawaii im Hintergrund gibt’s noch 3 Gnadenpunkte. Die Grundidee war ja nicht unbedingt schlecht, aber sie wurde sehr eigenartig umgesetzt. Zum Schluss versuchen sie zwar noch mal kräftig an der Romantikschiene, aber das reißt irgendwie nicht richtig mit.
3/10