Ein Monstertruck sieht rot
„Rolling Vengeance“ ist ein komplett irrer Revenge-Exploitationer der ganz lässig-käsigen 80er-Schule, neben dem selbst „Over the Top“, „Death Wish III“ oder „Road House“ noch wie waschechte Oscarkandidaten und Broadwaydramen wirken… Erzählt wird von einer Familie, die von asozialen Strassenraudis drangsaliert und dezimiert wird - bis sich der älteste Spross im Schuppen (nur echt zu 80s-Rock!) einen unaufhaltsamen Killermonstertruck (!) bastelt und für die Rache aufs Gas tritt, durch's Dickicht rast, alles auf's Spiel setzt…
Kam direkt nach den „American Gladiators“
Was für ein tolles Guilty Pleasure… „Rolling Vengeance“ vereint naive Faszination für Monstertrucks und ungenierte Rachegedanken im Cannon-Style. Herauskommt ein echter Hammer des guten schlechten Geschmacks! Spektakulär, bescheuert, kindlich fettig und fetzig. Es ist „Death Wish“ trifft DSF ca. 1992. Und ich feiere das! In all seinen dummen Facetten. Das ging nur in den Achtzigern. Trifft erstaunlich meinen Sweet Spot. Bigfoot, Max-D und Gravedigger lassen grüßen! Fette Reifen, fetter Spaß! Kultig!
Big Wheels Keep On Turning!
Fazit: Cheese. Monstertrucks. Fieslinge. Weichzeichner. Tittenbars. Softrock. Benzin. Synthies. Blut. „Rolling Vengeace“ ist eine feuchtfröhliche Fete!