Ausserirdische infizieren die Menschen mit einer Seuche, die diese zu Zombies mutieren lässt. Einige unerschrockene Jungs stellen sich den Untoten entgegen...
Man merkt sofort, dass es hier mitnichten auf eine gut durchdachte oder innovative Story ankommt, hier steht einzig und allein der Spass im Vordergrund. Und das klappt auch überraschend gut: Es wird zu Beginn nicht lange gefackelt, sondern schnell zum Überlebenskampfszenario übergegangen. Hier wird nicht nur mit jeder Menge (rosa!) Kunstblut um sich geworfen , sondern vor allem den cineastischen Vorbildern der Macher gehuldigt: Referenzen an Werke wie "Bad Taste" (an den der Plot sehr stark erinnert), "Braindead", der "Indiana Jones"-Trilogie, "Akte X" und sogar eine herrliche "Power-Rangers"-Parodie lassen sich zweifelsfrei ausmachen.
Technisch sind die Effekte auf vergleichsweise bescheidenem, aber aktzeptablem Niveau. Die rosarote Farbe des Kunstblutes ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, wird aber durch den unglaublichen Einfallsreichtum in Sachen Ableben von lebenden und toten Protagonisten schnell zur Nebensache gemacht. Auch die einwandfreie Kameraführung kann mit Hilfe optischer Spielereien und einigen irren Fahrten und Blickwinkeln so manches Budgetloch geschickt cachieren. Hervorzuheben sind auch die zumeist recht gut gelungenen Masken der Zombies, die in einigen Fällen ein wenig an Kriegsbemalung erinnern, aber gerade dadurch den trashigen Charme des Streifens sehr gut unterstreichen.
Dank jeder Menge Anspielungen auf bekanntere Werke, einem grossen, manchmal aberwitzigem Ideenreichtum und einer sehr kurzweiligen Inszenierung macht der Streifen einfach jede Menge Spass und ist daher für all jene zu empfehlen, die bei Ittenbach und Konsorten längst gelangweilt wegschauen und mal wieder wirklich unterhaltsamen Horror-Trash sehen wollen.
7/10