Review

Viele emotionale Storylines, die in den letzten Jahren über unsere Screens flimmerten, sind nach Schema F konzipiert. Diese praktisch am Reißbrett entwickelten Geschichten wurden mal besser und mal schlechter inszeniert.
Die Zwillinge gehört zu den besseren Kreationen. Gezeigt wird eine sehr eindringliche Handlung, die zu keiner Sekunde langweilig ist.
Die Gesamtspielzeit von über 2 Stunden ist gerechtfertigt, da die Geschichte recht komplex und interessant erzählt wird. Dabei wird mehrmals in den Zeiten gesprungen, jedoch ohne. dass der Zuschauer den roten Faden verliert.
Die Schauspieler performen hier in der Oberklasse.
Vieles kommt erschreckend eindringlich und authentisch 'rüber.
Bei der Story wird entsprechend der Rahmenbedingungen auch kräftig auf die Tränendrüse gedrückt - doch dieses weiß der Zuschauer schon zu Beginn und ist nicht sehr überrascht, wenn er Tränen der Verzweiflung oder Rührung in seinen Augen spürt.

Ja, es ist ein gut kalkulierter Emotionsfilm, der weniger eine Message erzählt, als dass er gekonnt mit der ganzen Gefühlspalette spielt, die ein Drama zu bieten hat.

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