Okay ... jetzt beruhigen wir uns alle mal wieder - bei soviel Lob wird´s einem ganz komisch und es wird der Verdacht der Verblendung wach, oder?
Price ist genial für alle, die ihn wirklich mögen und verehren.
Den Fans sollte trotzdem klar sein, dass dies nur ein FAN-Film ist.
Anderen ist´s vielleicht zu überdreht und bescheuert.
Diana Rigg war mein "Emma Peel"-Jugendtraum ... doch die bekommt in diesem Streifen definitiv zu wenig zu tun! Es reicht nicht aus, dass hübsche Gesicht in die Kamera zu halten oder mit dämlichen Verkleidungen herumzulaufen (auch wenn es beabsichtigter Humor sein soll).
Die Rigg verkauft sich hier unter wert - ganz klar und schade!
Die Mordsszenen sind prachtvoll schwarzhumorig und "with a little gore for my friends". Aber sind wir auch hier ehrlich: die breite Masse wird´s zu schräg finden und sich kopfschüttelnd abwenden. Einige von uns sagen, dies sei ein Meisterwerk. Ich widerspreche, obwohl ich diesen Film mag.
Er ist nichts weiter als ein launiger Horrorfilm und ein Zuckerstückchen für Vincent Price-Fans.
Ich bezweifle auch stark, dass sich viele puren Shakespeare-Anhänger diesen "Horrorspaß" wirklich antun, obgleich die Thematik da wäre.
Es ist ein gnadenloser FAN-Film mit Trash, Gore und Flower-Power-Horror der 70er-Jahre ... und mit dem GROSSEN und wirklich einzigartigem HORRORFILM-GARANTEN VINCENT PRICE ... schade nur, dass nicht noch Christopher Lee und Peter Cushing in Nebenrollen auftreten - dann wär´s fast ein Denkmal!