Review

Gene und Bill sind zwei verrückte Piloten einer illegalen Luftlinie, Air America, in Laos. Kein Auftrag ist ihnen zu heiß solange die Bezahlung stimmt. Als die Regierung Wind davon bekommt, schickt sie eine Untersuchungskommission los. Der Chef der Fluglinie versucht nun Bill und Gene die Schuld in die Schuhe zu schieben und die beiden werden zur Flucht in den Urwald gezwungen - hinein in das größte Abenteuer ihres Lebens.

Die Grundidee hinter Air America ist angenehm unverbraucht, die Umsetzung allerdings reichlich unausgegoren. So richtig klar geworden ist mir jedenfalls der Film nicht geworden. Soll das eine Doku über wilde Männer in ihren fliegenden Kisten, ein Tatsachenbericht über die netten Schmuggler von nebenan, über Investigativnachforschungen von US Senatoren oder die Eingliederung von neuen Arbeitskollegen in eine Gemeinschaft, ich weiß es nicht.
Stellenweise ist es ja ganz spaßig den umtriebigen Piloten beim Sprücheklopfen zuzuhören, aber auf Dauer macht das auch nicht satt. Dafür punktet Air America allerdings mit tollen Flugzeugaufnahmen und -Stunts vom feinsten. Egal ob ein Hubschrauber auf Bodenniveau rumfliegt oder die Zweimotorige abschmiert, die Flugmanöver können sich alle sehen lassen. Am Ende wird sich dann noch kurz mit der örtlichen laotischen Drogenmafia angelegt.
Das gibt insgesamt einen wüsten Mix aus Komödie, Kriegsfilm und Luftaction, von denen aber keine Komponente vollends überzeugen kann. Am ehesten noch für die Hardcore Fans von Mel Gibson geeignet, den man aber auch schon besser gesehen hat.
5/10

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