Bestimmte ländliche Gebiete in Neuseeland sollte man beim nächsten Urlaub meiden,denn hier gehen Backwoodheinis um,die nichts Gutes im Schilde führen…
Paul und Grant wollten eigentlich ein Surfing-Wochenende an der Westküste verbringen,doch auf dem Weg dorthin begegnen sie mitten in der Nacht zwei Girlies,die auf dem Weg zu einer Party sind.Sie folgen ihnen,landen aber mit ihrem Fahrzeug im Strassengraben.Bei dem Versuch Hilfe zu holen,werden sie Zeuge eines Mordes,werden dabei entdeckt und fortan von den „Locals“verfolgt…
Der Streifen beginnt in der Tat wie ein typischer TCM-Verschnitt.Zwei sympathische Typen im Auto,auf dem Weg zum Schauplatz des Grauens(Wobei die Unterhaltung über Frauen und Zähne nicht langweilt.)
Natürlich macht das Auto schlapp und die üblichen Inzuchttypen tauchen auf.Allerdings gibt es nach etwas einer Stunde eine leicht überraschende Wendung und ab da flacht der Unterhaltungswert etwas ab.Die Idee ist zwar ganz drollig,aber sie wirft am Ende zu viele Fragen auf,die der Film nicht beantworten kann oder will.
Dabei gibt es ein paar atmosphärische Szenen,bei dem die übermäßige Ausleuchtung(eine Wohltat für die Augen)ein förderliches Stilmittel darstellt.
Auch spannende Momente lassen sich finden(Verstecken im Vorratsschrank,diverse Fluchtsequenzen),sowie einige humorige Momente(Anspielung auf „Herr der Ringe“).
Die Darsteller liefern solide Performances ab und der Score ist meist treffend(selbst die Death-Metal-Sounds wurden gut untergebracht).
Hätte Regisseur und Autor Greg Page(spielt selbst einen der „Locals“)gegen Ende ein paar einleuchtende Erklärungen abgeliefert,wäre noch mehr drin gewesen,als ein solider kleiner Horrorthriller mit Mysteryelementen.
6 von 10 Punkten